Möbel einlagern ohne Schimmel und Kratzer

Kurzantwort: Möbel überstehen die Lagerzeit unbeschadet, wenn sie sauber und trocken eingelagert, mit Decken statt Folie geschützt und nicht direkt am Boden gestapelt werden. Die Einheiten bei Lagerage sind belüftet, Temperatur und Luftfeuchte werden per Sensor überwacht. Den Rest erledigt die richtige Verpackung.
Vor dem Einlagern
- Reinigen und trocknen. Krümel, Feuchtigkeit und Gerüche werden im Lager nicht besser. Polster absaugen, Holz abwischen, alles einen Tag durchtrocknen lassen.
- Zerlegen. Betten, Regale und Tische zerlegt lagern spart Platz und Ecken, an denen etwas hängen bleibt. Schrauben in beschriftete Beutel, mit Klebeband am Möbelstück befestigen.
- Türen und Schubladen sichern. Mit Stretchfolie oder Spanngurt, damit nichts aufschwingt.
Verpackung
| Material | Geeignet für | Nicht geeignet für |
|---|---|---|
| Baumwolldecken, Umzugsdecken | Holz, lackierte Flächen, Polster | – |
| Luftpolsterfolie | Glas, Spiegel, Elektronik | Holz und Polster direkt (Kondenswasser) |
| Stretchfolie | Sichern von Türen und Schubladen | Ganze Polstermöbel einwickeln |
| Kartons | Kleinteile, Bücher, Geschirr | Schwere Geräte |
Die wichtigste Regel: Holz und Polster atmen lassen. Plastikfolie direkt auf Holz oder Stoff fängt Restfeuchte und begünstigt Stockflecken.
Stapeln in der Einheit
- Paletten oder Kartonlagen als Unterlage, damit nichts direkt auf dem Boden steht.
- Schwere, stabile Teile unten, leichte oben. Sofas stehend auf die Füße, nicht auf die Seite.
- Matratzen aufrecht in einer Matratzenhülle, nicht als Unterlage für Kartons.
- Gang freilassen, wenn du zwischendurch etwas brauchst.
- In Saalfelden die 3 m Raumhöhe nutzen, aber nur so hoch stapeln, wie du sicher greifen kannst.
Empfindliches
- Elektronik in Originalkartons oder mit Luftpolsterfolie, Kabel beschriftet dazu.
- Spiegel und Glas stehend, mit Kantenschutz, Karton beschriftet mit „Glas“.
- Leder mit Lederpflege behandeln und mit Baumwolldecke abdecken.
- Kleidung in Kartons oder Kleiderboxen, nicht in Plastiksäcken.
Was die Sensoren leisten
Jede Anlage hat Temperatur- und Feuchtesensoren sowie eine Raumlüftung. Das hält die Luft trocken und gleichmäßig. Die Sensoren ersetzen aber nicht die Verpackung: Was nass eingelagert wird, bleibt ein Risiko. Deshalb gilt: nur trocken einlagern.